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ABHANDLUNGEN

DER KÖNIGLICHEN GESELLSCHAFT DER WISSENSCHAFTEN

ZU GÖTTINGEN.

MATHEMATISCH-PHYSIKALISCHE KLASSE.

NEUE FOLGE. BAND 1I. AUS DEM JAHRE 1%.

BERLIN. WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG. 1905.

INHALT.

E. Ehlers, Neuseeländische Anneliden. Mit 9 Tafeln.

A. v. Koenen, Ueber die Untere Kreide Helgolands und ihre Ammonitiden. Mit 4 Tateln.

Schur und Ambronn, Die Messungen des Sonnendurchmessers an dem Repsold- schen 6zöll. Heliometer der Sternwarte zu Göttingen.

M. Brendel, Theorie des Mondes. F. Linke, Luftelektrische Messungen bei 12 Ballonfahrten. Mit 4 Tafeln.

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| ABHANDLUNGEN DER KÖNIGLICHEN GESELLSCHAFT DER WISSENSCHAFTEN ZU GÖTTINGEN.

MATHEMATISCH-- PHYSIKALISCHE KLASSE. NEUE FOLGE BAND Il. Nro. 1.

Neuseeländische Anneliden.

Von

E. Ehlers.

Mit neun Tafeln.

Berlin. Weidmannsche Buchhandlung. 1904.

ABHANDLUNGEN DER KÖNIGLICHEN GESELLSCHAFT DER WISSENSCHAFTEN ZU GÖTTINGEN.

MATHEMATISCH - PHYSIKALISCHE KLASSE. NEUE FOLGE BAND II. Nro. 1.

Neuseeländische Anneliden.

Von

E. Ehlers.

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Mit neun Tafeln.

Berlin. Weidmannsche Buchhandlung. 1904.

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Neuseeländische Anneliden. Von E. Ehlers.

Mit neun Tafeln.

Vorgelest in der Sitzung am 5. März 1904.

Zu einer Bearbeitung neuseeländischer Anneliden erhielt ich von zwei Seiten die Anregung und die Möglichkeit. Herr Surer in Christchurch sandte mir wiederholt Anneliden, die von ihm an verschiedenen Orten der neuseeländischen Küsten gesammelt waren und bat um deren Bestimmung. Von Herrn ScHAUINSLAND in Bremen erhielt ich die Aufforderung die von ihm auf seiner in den Jahren 1896—97 unternommenen, so ergebnisreichen Reise durch das pacifische Gebiet gesammelten Anneliden zu bearbeiten. In beiden Fällen konnte es sich nach der Beschaffenheit des Materiales nur um eine Benennung und, wo es wie in den meisten Fällen nöthig war, um eine Beschreibung der Arten handeln, eingehen- dere anatomische Untersuchungen waren ausgeschlossen. Das systematische und faunistische Interesse stand im Vordergrunde. Dabei empfahl es sich aus der Bearbeitung des von Herren Suter und ScHavinsLann gelieferten Stoffes das zu vereinigen, was sich für neuseeländische Anneliden ergab. Von dem übrigen in der Schauinslandschen Sammelausbeute vorhandenen, einen inneren Zusammenhang nicht besitzenden Material berichte ich an einer anderen Stelle. Mit den neusee- ländischen Anneliden habe ich aber die von Herrn Scuaumstann bei den Chatham- Inseln gesammelten Würmer vereinigt, da diese Fundstätten ohne Zweifel in den Bezirk einer neuseeländischen Fauna einbezogen werden können.

Eine Polychaeten-Fauna der neuseeländischen Küsten will ich in der vor- liegenden Arbeit nicht geben; das was mir zugängig gewesen ist, reicht dazu nicht. Eine mit Benutzung der damals vorhandenen Literatur gearbeitete Zu- sammenstellung der bekannten neuseeländischen Chaetopoden hat Hurrox !) 1879 in seinem Catalogue of the Worms of New Zealand gegeben. Einzelne spätere Veröffentlichungen haben die Zahl der bekannten neuseeländischen Borstenwürmer

1) Transactions and proceedings of the New Zealand Institute. Vol. XI. 1879. p. 318-327. 1*

4 E. EHLERS,

um etwas vergrössert. Wichtiger als eine Vergrösserung dieser Zahl schien es mir zu sein, die von Hvrrox aufgeführten Arten besser bekannt zu machen, als es zur Zeit der Fall war. Das ist mir zum Theil gelungen, da Herr GRroBBEN in Wien die Güte hatte, mir die von Schmarpa aus Neu-Seeland beschriebenen Anneliden, die in der Sammlung des I. zoologischen Instituts in Wien aufbewahrt werden, zur Nachprüfung anzuvertrauen. Auch Herrn Tu£fer in Stockholm bin ich zu Dank verpflichtet für die Zusendung einiger von Kınsers beschriebener Borstenwürmer. Ich bin dadurch in den Stand gesetzt, die Synonymie einiger Arten aufzuklären.

Das hat die weitere Folge gehabt, dass der Zusammenhang der neusee- ländischen Annelidenfauna mit der von anderen Bezirken sich klarer als bisher herausstellte. Der Gesammtcharakter der Fauna darf wohl jetzt schon als ein pacifisch-notialer bezeichnet werden, und damit ergeben sich Verbindungen mit der Westküste Südamerikas einerseits und der Südspitze Afrikas andererseits. Ob und wie weit ein notiales marines Gebiet in ein pacifisches und atlantisches getrennt werden kann, ist zur Zeit nicht ersichtlich. Die Abhängigkeit der notialen Küstenfauna von einem antarctischen Bezirke stellt sich vielleicht aus den Ergebnissen heraus, die von hierhin gerichteten Expeditionen unserer Zeit zu erwarten sind.

Dass die neuseeländische Küstenfauna zu der von Südaustralien viele Be- ziehungen hat, ist zu erwarten und wird sich wohl noch mehr erweisen, als es zur Zeit der Fall ist: ich verzeichne als beiden gemeinsam: Eurymedusa pieta Kbg, Nereis amblyodonta Schm., Lumbriconereis brevieirra Schm., Stauronereis australis (Hasw.), Timarete ancylochaeta (Schm.), Galeolaria rosea (Qtfgs.).

Nordwärts im pacifischen Meere geht die Verbreitung von Eurymedusa pieta Kbg (Laysan), Nereis vancaurica Gr. (Vancauri, Philippinen), Laonome cera- todaula (Schm.) (Laysan) und Hydroides eumingi Mörch. (Philippinen, Laysan). In das indoaustralische Küstengebiet, dessen characteristische Formen wie die grossen Amphinomiden, Iphione, die auffallend gezeichneten Hesioniden u. a. im neuseeländischen Gebiet fehlen, gehen dagegen hinüber Psammolyce antipoda (Schm.) (Rothes Meer, Philippinen) Nephthys dibranchis Gr. (Neu Guinea, Ara- fura) und Eunice australis (Samoa). Neuseeländische Arten an der Westküste Südamerikas sind: Nephthys macrura Schm., Nereis vallata Gr., Marphysa co- rallina Kbg., Hemipodus simplex (Gr.), Thelepus rugosus Ehl. Die Gattung Hemipodus, die man bis dahin als eine auf die Westküste Südamerikas und Juan Fernandez beschränkte ansehen musste, erscheint nun als eine weit ver- breitete pacifische Form. Die südafrikanische Küste hat mit der neusee- ländischen gemein: Syllis celosterobranchia Schm., Nereis vallata Gr., Thelepus rugosus Ehl. Von diesen können die beiden letzteren als eurypacifisch be- zeichnet werden, da sie ausser an Neu-Seeland an der afrikanischen und ameri- kanischen Küste gefunden sind. Als Arten, die auch im atlantischen Gebiete vorkommen sind Polydora polybranchia Hassw. und Laonome ceratodaula (Schm.) zu nennen. Das Vorkommen von Polydora polybranchia Hassw. an europäischen

NEUSEELÄNDISCHE ANNELIDEN. 5

Küsten (Mittelmeer, Canal) geht vielleicht auf Einschleppung ‘zurück. Die im stillen Ocean weit verbreitete Laonome ceratodaula, die nach der Angabe von E. M. Prim an den Falklands-Inseln vorkommt, ist dagegen augenscheinlich eine Art, die aus der notial-pacifischen Verbreitung in den atlantischen Grenzbezirk hinübergreift.

Zu den Arten, die als bipolar zu bezeichnen sind, gehört vielleicht Travisia forbesi Johnst., bei der dann nach unserer jetzigen Kenntnis eine Beschränkung auf die pacifischen Küsten gegenüber einer circumpolaren arctischen Verbreitung vorhanden wäre.

Einer Besprechung der einzelnen Arten lasse ich deren übersichtliche Zu- sammenstellung vorangehen. Von den darin angeführten Fundorten, deren Lage nicht allgemein bekannt sein dürfte, erwähne ich Folgendes: French Pass, Elmeli Bay, Durville Insel sind Lokalitäten am nördlichen Ende der Cook- strasse nahe der Südinsel Neuseelands. Summer ist der Name eines Badeortes in der Nähe von Christchurch (Südinsel). Waitangi, Red Bluff, Maunganui sind Orte auf der grössten Insel der Chatham-Gruppe (Warekawi). Pitts Is- land gehört ebenfalls zu den Chatham-Inseln.

Aphroditidae. Lepidonotus polychroma Schm. Freneh Pass. Foveaux Street DREL7, Polynoe (L) macrolepidota Schm. Auckland DE 8 Physalidonotus squamosus (Qtfgs.). Oamaru, Neuseeland . Sb) Sıhenelaisgsemitecetarnssp an nyitteltong a se u N S. 10 Bsammolyce antipoda (Schm,). Chatham . . . . 2. 2. 2 ne en Sl?, Nephthyidae, Nepidya ma@mne BeinenGeno 0 a a > Nephthys dibranchis Gr. Lyttelton Be: S. 14 Phyllodoeidae. Carobia ochracea n. sp. Lyttelton . S. 14

Carobia microphylla (Schm.). Chatham, French Pass. Christchurch . . . . 2.2.2...8. 16

Pterocirrus brevicornis n. sp. French Pass h SWLT Syllidae.

Syllis closterobranchia Schm.’ Christchurch. var. Chatham . . . ». ...2..2..2...0.8%

IunymednsaßpietagleheaaChristchurch sn Er 21 Lycoridae.

Nereis ruficeps n. sp. Chatham. Red Bluff. Summer . . . S -Nereis vancaurica Ehl. French Pass. Christchurch. Auckland S Nereis vallata Gr. Summer, French Pass; Chatham. Pitt-Island . ER RE RD AN re Nereis australis (Schm.). Summer. Christchurch. Lyttelon . . » 2 22 2.2.2.2.28%6 Nereis amblyodonta (Schm.). French Pass. Chatham . N

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Nereis cricognatha n. sp. Chatham. Waitangi 29 Ä Eunicidae.

Eunicegaustralsa@Qtfgs” Erench Pass... 2. ne 0. ee‘

Manphysaxcorallinaz (KbeA)) 2 Chathamı u ee el

IMarplysandepressar (Schm)»rAucklanda u. ee 8. 88

6 E. EHLERS,

Lumbriconereis sphaerocephala (Schm.). Chatham, Waitangi. Pitts Isl. Lumbriconereis brevicirra (Schm.). Pitts Is. Maunganuvi DE Stauronereis incerta (Schm.) Neuseeland ee

Stauronereis australis (Hasw.). Durville Isl. Cook Str.

Glyceridae. Glycera ovigera Schm. Auckland Hemipodus simplex (Gr.). French Pass . En Goniadidae. Goniada (Glycinde) dorsalis n. sp. Lyttelton .

Spionidae. Spio aequalis n. sp. Chatham . a a Ne Polydora monilaris n. sp. French Pass. Elmeli Bay . Polydora polybranchia Hassw. French Pass

Ariciidae. Scoloplos cylindrifer n. sp. Durville Island. Maunganui. Chatham Island Opheliidae. Travisia forbesi Johnst. Lyttelton BIER IE Chloraemidae, Flabelligera lingulata n. sp. Chatham. Waitangi . . . Flabelligera semiannulata n. sp. Chatham . Scealibregmidae. Oncoscolex dieranochaetus Schm. Chatham. Neuseeland . Cirratulidae. Timarete ancylochaeta (Schm.). Chatham. Neuseeland. Maldanidae. Clymenella insecta n. sp. Chatham : Hermellidae. Pallasia quadricornis (Schm.). Auckland j Amphictenidae. Pectinaria (Lagis) australis n. sp. Lyttelton Se Ampharetidae. Ampharetidae sp.? Lyttelton at Terebellidae.

Thelepus rugosus Ehl. Chatham. Waitangi. Neuseeland Leprea haplochaeta n. sp. Chatham. Waitangi. Pitts Isl. . Terebellides sieboldi Kinb.? Lyttelton NER Sabellidae. Branchiomma suspiciens n. sp. French Pass

Laonome ceratodaula (Schm.) Neuseeland

Potamilla laciniosa n. sp. Summer

Serpulidae. Pomatoceros strigiceps Mörch. French Pass Galeolaria rosea Qtfgs. French Pas . . . .. . Hydroides (Eucarphus) cumingi Mörch. Neuseeland Filigrana sp. Foveaux Str. Spirorbis sp. French Pass

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Aphroditidae.

Lepidonotus polychroma Schm. SCHMARDA Neue wirbellose Thiere. I.ıı. 1861 p. 153 Taf. XXXVI, Fig. 307. Taf. I, Fig. 1—6.

Die Benennung dieser Art stützt sich auf eine Untersuchung der ScHmarDa- schen Originalexemplare in der Sammlung des I. zoologischen Instituts in Wien. Ich gebe von ihr eine vollständigere Beschreibung nach den von ScHAUINSLAND gesammelten Thieren.

Ein 23mm langes, 9mm breites Thier von 25 Rudertragenden Segmenten ist in ganzer Länge mit Ausnahme des gerundeten Vorder- und Hinterendes gleichmässig breit. Der mässig gewölbte Rücken ist in der Regel von den 12 Paaren einfarbig grünlich grauer oder auf hellerem Grunde dunkler gewölkter Elytren völlig gedeckt, danach wechselt die Färbung der Thiere von einem hellen Grau bis zu dunkel schmutzig Braun. Am Seitenrande ragen nur die Spitzen der hell- oder dunkelfarbigen Borstenbündel und Rückeneirren vor. Bei einem stark nach der Bauchfläche gekrümmten Thiere liessen die Elytren, wohl in Folge dieser Krümmung, den Mittelrücken frei. Bisweilen erscheint die Mitte der Elytren buckelförmig erhoben und durch einen kleinen dunklen Fleck aus- gezeichnet. (T. I, F. 2).

Der weit zurückgezogene Kopflappen ist quer rechteckig, jederseits schwach polsterförmig gewölbt oder durch eine tiefe mediane Längsfurche getheilt; am Seitenrande der hinteren Hälfte stehen jederseits zwei zusammenstossende grosse schwarze Augen. Aus seinem graden Vorderrande gehen gleich hoch mit langen Grundgliedern unmittelbar neben einander drei lange Fühler hervor, von denen der mittlere etwas länger als die seitlichen ist, alle viel länger als der Kopf- lappen; sie sind schlank kegelförmig, mit einfachen Endspitzen, glatt. Die beiden grossen kegelförmigen Subtentakel ragen mit ihren einfachen Spitzen weiter als der unpaare Fühler, sind glatt, bisweilen durchscheinend quer ge- einselt- (JM. I, E72).

Das erste Segment war in allen Thieren von oben nicht sichtbar, mit dem Hinterrande des Kopflappen unter dem Vorderrande des folgenden zurückge- zogen. Es trägt jederseits auf gemeinsamem, grossem Grundglied, das über die Basen der Fühler hinausreicht, zwei kurze kegelförmige glatte Fühlereirren, die wenig länger als das Grundglied sind.

Vom ersten Rudertragenden Segment ab, dessen Vorderrand keine besondere nach vorn gerichtete Erweiterung trägt, sind alle folgenden durch tiefe Segment- furchen stark von einander gesondert.

8 E. EHLERS,

Das Ruder ist so lang als die halbe Segmentbreite. Sein oberer Ast ist kaum selbständig; er enthält ein grosses Bündel capillarer Borsten, die so weit wie der untere Ast hinausreichen; von diesen sind die centralen doppelt ge- zähnelt, länger als die an ihrem Umfange stehenden kürzeren und dickeren; der untere Ast hat ein Bündel von zahlreichen dieken an der einfachen Spitze wenig gekrümmten, davor auf kurzer Strecke grob sägeblätterigen Borsten (T. I, F.6). Die über die Borsten hinaus ragenden Rückencirren haben ein grosses kegel- förmiges Grundglied, das so weit als der untere Ruderast vorragt, und ein ein- fach kegelförmiges, subterminal nicht verdicktes glattes Endglied. Das grosse Grundglied zeigt auf dem dorsalen Umfange oft eine kielartig erscheinende Linie. Neben ihnen steht ein Elytrenhöcker.

Die grossen ovalen Elytren, die auf den rudertragenden Segmenten 1. 3. 4. 6.8... 22. sich dachziegelförmig decken, sind lederig weich, oft im Centrum neben der Anheftungstelle stumpf kegelförmig aufgetrieben und mit einem kleinen dunkelfarbigen Fleck (T.I, F. 2.4); selten sind alle, häufig die hinteren Elytren fast glatt; meistens stehen auf ihrer Rückenfläche zwischen gleichmässig ver- theilten kleinen flachen Papillen verstreut, bald dicht, bald weiter getrennt, auch wohl vereinzelt grössere niedrig kegelförmige harte braune Höcker, mit radiär geriefelter Fläche; der dunkle centrale Fleck enthält auf areolirtem Grunde zwischen dicht gedrängten kleinen Papillen dunkle grössere Warzen (T. I, F.5). Der Vorderrand der Elytren ist von langen fadenförmigen Papillen gefranst (Fig. 4). Bei einem Thiere erschienen die Elytren stark zottig wie mit grossen Fadenpapillen dicht bedeckt. Die genauere Untersuchung ergab aber, dass dieses Bild durch einen dichten Bewuchs mit Algenfäden erzeugt war.

Die Baucheirren sind einfach kegelförmig.

Grosse Genitalpapillen habe ich vom 7. Ruder ab gefunden.

Das Analsegment trägt zwei kurze glatte Aftercirren.

Der Rüssel hat einen Kranz von 18 Papillen, braune Kiefer.

Fundorte: French Pass (SCHAUINSLAND). New Brighton Christchurch. Foyeaux Street (SUTER). Ostküste von Neuseeland (SCHMARDA).

Polynoe (L) macrolepidota Schm.

SCHMARDA Neue wirbellose Thiere. I.ıt. 1861 p. 155.

Taf. I, Fie. 79.

Nach Kenntnisnahme des Scuuarvaschen Originalstückes dieser Art füge ich zu der vorhandenen Beschreibung und Abbildung einige Bemerkungen hinzu, die das Wiedererkennen der Art erleichtern werden. Leider sind sie unvollkommen, da das vorliegende Stück schlecht erhalten ist.

Der Kopflappen ist länger als breit, hinten fast halsartig verschmälert, seine Deitenränder vorne gerade und fast parallel; der grade Vorderrand trägt an den Ecken je einen grossen kegelförmigen Facialhöcker; zwischen beiden Höckern zieht sich der Kopflappen zum Basalgliede des unpaaren Fühlers aus, das weiter

NEUSEELÄNDISCHE ANNELIDEN. 9

als die Höcker vorspringt. Das Endglied des Fühlers fehlt. Von den paarigen Fühlern ist einer erhalten, er entspringt unter dem Facialhöcker, sein Wurzel- glied ragt darüber hinaus, sein Endglied ist kurz kegelförmig. Ein erhaltener Subtentakel ist einfach kegelförmig, gekrümmt. Augen habe ich auf der Dor- salfläche des Kopflappens nicht mit Sicherheit erkennen können, sie mögen zer- stört sein.

Von den Fühlereirren des ersten, von oben nicht sichtbaren Segmentes waren nur die Grundglieder vorhanden, zwischen denen ein kleines Borstenbündel zu erkennen war.

An den Rudern der folgenden Segmente ist das typische Alterniren der Elytren und Rückeneirren vorhanden. Ihr oberer Ast ist fast ganz reduciert, der untere schlank kegelförmig (T. I, F.7). Die von Schuarpa abgebildeten Borsten des unteren Astes haben eine spitz oder stumpf auslaufende Endstrecke, die spitzen sind zum Theil am Ende zweizähnig; dieser Unterschied geht ver- muthlich auf Abnutzung zurück. Die dorsalen Borsten waren mit einem rost- braunen Filz dicht bedeckt (T. I, F. 9). Die schlanken einfach zugespitzten, der subterminalen Schwellung entbehrenden Rückeneirren sind rauh von spär- lichen langen fadenförmigen Papillen; sie stehen hinter dem dorsalen Borsten- bündel und ragen über das ventrale hinaus. Medianwärts von ihnen steht ein kegelförmiger Höcker. Die dünnwandigen dachziegelförmig sich deckenden Elytren haben eiförmigen Umriss (T. I, F.8); ihre dorsale Fläche ist, soweit sie frei liest, von Papillen bedeckt, diese sind im Centrum kleine Kegel, die nach aussen gegen den freien Rand hin in dichter stehende, fadenförmige über- gehen, wie solche dann den freien Rand besetzen. Die untere Elytrenfläche ist glatt, ihre Anheftungsstelle liegt excentrisch und ist gegen den Rand hin aus- gezogen.

Fundort: Hafen von Auckland, Neuseeland (SCHMARDA).

Ich habe Schumarnas Gattungsbezeichnung für diese Art beibehalten, da nach dem, was bis jetzt an Kennzeichen von ihr bekannt ist, sich nicht sicher fest- stellen lässt, in welche der zahlreichen Polynoinen-Gattungen, die unterschieden werden, sie einzureihen ist.

Physalidonotus n. gen.

pvoails 7 Blase vürog, ö Rücken.

Polynoinen mit 20 Paar lederartigen rauhen, den Rücken deckenden Elytren, drei Tentakeln mit grossen Wurzelgliedern am Vorderrande des Kopflappens, Nackencarunkel, Borsten zwischen den Fühlereirren; feinen gesägten dorsalen Capillarborsten im kurzen dorsalen, und derben sägeblättrigen Borsten im ven- tralen Ruderaste; mit blasenartigen Auftreibungen um die Basis des Cirro- und Elytrophors.

Abhandlungen d. K. Ges. d. Wiss. zu Göttingen. Math.-Phys. Kl. N. F, Band 3,1. 2

10 E. EHLERS,

Physalidonotus squamosus (Otfgs.).

Aphrodite sguamosa QUATREFAGES Histoire des Anneles. 1865 T. I. p. 201.

Lepidonotus giganteus KIRK On some New Zealand Aphroditae. Transactions New Zealand Institute. Vol. XI. 1879 p. 399. W. BLAKLAND BENHAM and W. MALcom THoMsoN An Ac- count of a large branchiate Polynoid from New Zealand Lepidonotus giganteus Kirk. Proceedings Zoologie. Society of London for the year 1900. p. 974. Pl. LX—XLH.

Von dieser durch ihre Grösse unter den Polynoinen auffallenden Art erhielt ich von Herrn Suter einige bei Oamaru gesammelte Stücke. Eine ausführliche Beschreibung davon hat W. Marcorm Tnouson gegeben unter dem von Kırk früher verwendeten Namen Lepidonotus giganteus. Dieser Artname hat aber vor dem älteren Namen squamosa, den Quarkeraszes früher gegeben hatte, zu weichen, da die Beschreibung, die QuArkeraces von der so benannten Art gegeben hat, diese völlig kennzeichnet und die Aehnlichkeit des Namens mit dem des Lepidonotus squamatus L zur Beseitigung kein Recht giebt.

In die Gattung Aphrodite, wohin sie von Quarkkraces gestellt war, gehört die Art nicht; die Verwandtschaft mit den Polynoinen, insbesondere mit Lepi- donotus, ist augenscheinlich. Immerhin ist die eigenartige Ausbildung der bla- senförmigen Ausstülpungen neben den Basen des Elytro- und Cirrophors, die respiratorische Bedeutung haben mögen, wohl von der Bedeutung, dass die Art aus der Gattung Lepidonotus abgesondert und in eine neue Gattung, Physalido- notus, eingestellt wird.

Fundort: Oamaru (SUTER).

Sthenelais semitecta n. sp. Taf. I, Fig. 10—12. Taf, II, Fig. 1—4.

Von Herrn Suter in Christchurch erhielt ich eine Anzahl von ihm bei Lyt- telton gesammelter Stücke einer Sthenelais-Art, von der ich, da ich sie mit einer der beschriebenen Arten nicht vereinigen kann, unter dem vorstehenden Namen eine Beschreibung gebe.

Alle mir vorliegenden Thiere sind klein oder mittelgross. Eines der grösseren, ganz erhaltenen war 34mm lang, seine grösste im vorderen Drittel gelegene Breite war mit Einschluss der Ruder 3mm; eine geringe Verschmälerung zeigten die vorderen 10 Segmente, eine etwas stärkere, allmälig ansteigende die des hinteren Körperdrittels; das Thier hatte 99 Rudertragende Segmente. Seine Bauchfläche ist platt, die Rückenfläche in der Mitte wenig gewölbt. Diese Fläche ist in der vorderen Körperstrecke ganz oder zum grössten Theil von den Elytren nicht gedeckt, in der verschmälerten hinteren Strecke bleibt nur eine schmale Mittelstrecke frei oder die Elytren decken sie ganz. Am Vorderende treten die unpaare Antenne und die Cirren des ersten Ruders weit hinaus; an den Körperflanken ragen die seitwärts gerichteten Ruder mit den glänzenden Bor- stenbündeln frei über die Elytren hervor. Die Segmentgrenzen sind auf der Rückenfläche schwach, auf der Bauchfläche deutlich ausgeprägt, entsprechend den tiefen Einschnitten der Ruderbasen, die sich stark von dem neuralen Mittelfelde

NEUSEELÄNDISCHE ANNELIDEN. 11

absetzen. Die Färbung der Thiere wechselte unabhängig von der Grösse: die Mehrzahl war einfarbig, weisslich oder hellgrau, bei anderen waren die durch- scheinenden Elytren, bei noch anderen ausser diesen auch die Rückenfläche leb- haft rostroth; diese Färbung erstreckt sich dann auch auf die Ruder und Cirren, während die Bauchfläche farblos bleibt.

Der Kopflappen (T. I, F.10), der von den beiden ersten nach vorn gerich- teten, über ihn weit hinausreichenden Rudern jederseits eingefasst wird, ist eine querovale Platte die fast doppelt so breit als lang ist, schmäler als das erste Segment, aber länger als die Rückenfläche der kurzen zusammengedrängten beiden ersten Segmente; seine Rückenfläche ist durch eine mediane Längsfurche getheilt, jederseits davon kissenartig gewölbt, bisweilen in der vorderen Hälfte so stark, dass sie höckerartig hervortritt. Auf ihr steht nahe dem Vorderrande und der Medianfurche je ein kleiner runder schwarzer Augenfleck. Aus dem vorderen Theile der Medianfurche geht die unpaare Antenne hervor, deren Gesammtlänge etwa der der vorderen 5 Segmente gleich kommt; sie hat ein grosses schwach geringeltes Basalglied, das über den Vorderrand des Kopflappens hinausreicht und jederseits ein durchscheinendes, breit birnförmiges zugespitztes und etwas abgeplattetes Läppchen trägt (T. I, F. 11); das Endglied der Antenne ist einfach, schlank kegelförmig.

Von den Rudertragenden Segmenten sind die beiden ersten auf der Rücken- fläche stark verkürzt, zusammengeschoben. Sie umgeben seitlich den Mundein- gang, von dessen hinterem Umfange ein längsgefurchtes dreieckiges Buccalpolster bis auf das 4. Segment reicht. Die folgenden Segmente sind im allgemeinen mit Rudern achtmal, ohne Ruder viermal breiter als lang. Die entwickelten Ruder ragen seitwärts etwa um die halbe Segmentbreite vor.

Das erste Ruder (T.I, F. 11.12) ist von den folgenden dadurch unterschie- den, dass es in beiden Aesten nur Capillarborsten trägt. Es ist nach vorn ge- richtet, liegt dem Kopflappen dicht an und ragt über ihn und das Wurzelglied der Antenne hinaus. Seine beiden kurzen dicken Aeste sind wenig von einander getrennt, der dorsale etwas höher als der ventrale; neben dem grossen Borsten- fächer steht eine häutige lanzettförmige Lippe, etwas über dieser ein schlank kegelförmiger Fortsatz, den ich als Papille deute, und von der hinteren Fläche des Astes erhebt sich auf grossem, schwach geringelten Grundgliede ein langer schlank kegelförmiger Cirrus, der nach vorn gelegt über die Spitze der Antenne hinausragt. Auf der dorsalen Fläche der Basis dieses Astes sitzt ein Wimper- polster. Der untere Ast trägt neben dem Borstenfächer eine schlank eiför- mige, dünne Lippe, unter ihm eine kegelförmige Papille, deren Spitze wie ein kleines Glied abgesetzt ist. Auf der hinteren Fläche der gemeinsamen Ruder- strecke entspringt mit einem grossen Wurzelgliede der lange schlank kegel- förmige einfache Buccaleirrus, der weitaus längste von allen Cirren, der nach hinten gelegt bis an das 11. Segment reicht. Sein Wurzelglied wird zum grössten Theil von einem dünnen häutigen Blatte umfasst.

Die Ruder der folgenden Segmente (T. II, F.1.2.3) tragen alle im dorsalen

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12 E. EHLERS,

Ast einen Fächer von capillaren, im ventralen einen solchen von zusammen- gesetzten Borsten, ihre Aeste sind im Allgemeinen gleichmässig gebaut; die Elytren stehen am 2.4.5.7... . 23. 25. 27. 28. 29. 30... . Segment; Rücken- cirren fehlen, Kiemen sind überall vorhanden. Die beiden gleich langen Ruder- äste sondern sich vom 3. Ruder ab schärfer von einander und divergiren dann, überall ist der obere bis um die Hälfte dünner als der untere, grössere häutige Lippenblätter fehlen, dagegen stehen am freien Rande ungleich grosse spindel- förmige Papillen, deren Zahl und Grösse variirt: so fand ich bei einem Thiere am dorsalen Ast des 2. Ruders zwei kleine und zwei grosse Papillen, am ven- tralen Ast drei grosse und eine kleine, während ich am dorsalen Ast des 6. Ru- ders eine kleine und eine grosse, am ventralen Ast drei kleine und eine grosse verzeichnete. An anderen Thieren waren andere Zahlen dafür vorhanden. Der Baucheirrus des zweiten Ruders ist etwas grösser, als der des folgenden; er steht auf einem Wurzelgliede als ein über das Ruder hinaus ragender kegel- förmiger Faden, während er an den folgenden Rudern hinter der Länge des Ruderastes zurückbleibt und am dorsalen Umfange seiner Basalstrecke einen deutlichen Höcker, bisweilen davor eine schwächere Auftreibung besitzt.

Alle Elytren sind weiche fest anhängende, durchscheinende, fast kreisförmige oder ovale Scheiben, mit glatter Fläche und einfachem, oft aufgebogenem Rande. Sie sitzen mit excentrischer, lateral verschobener Anheftung auf einem niedrigen Elytrophor hoch über dem dorsalen Aste. Die unter ihnen oder auf den ely- trenlosen am Elytrenhöcker hängende Kieme ist kurz und grade, fast eylindrisch, lang bewimpert. Auf der oberen Ruderkante stehen zwischen dem Elytrophor und dem Ende des Ruderastes in gleichen Abständen vertheilt drei Wimperplatten.

Die capillaren Borsten des oberen Astes sind schlank und fein, glatt, farblos. Die zusammengesetzten Borsten des unteren Astes, von denen die grössten so lang als die capillaren dorsalen sind, sind erheblich dicker als diese, und durch ein weisses opakes Aussehen ihrer Spitzen ausgezeichnet. Dieses ist durch Kalk- einlagerung veranlasst, die in ungleicher Ausdehnung entweder nur die End- glieder der Borsten, oder auch über die Endglieder hinaus noch eine Strecke des Schaftes ergreift. Die an Länge sehr ungleichen spitz auslaufenden End- glieder gehen ohne schärfere Sonderung aus dem Schafte hervor, und sind auf einer Fläche mit einer Doppelreihe von Zahneinschnitten versehen, deren Zahl mit der Länge der Endglieder zu- oder abnimmt.

Das Aftersegment ist kurz kegelförmig. Aftereirren waren an keinem Exem- plare erhalten.

Der ausgestreckte lange, dorsoventral etwas abgeplattete Rüssel hat die Länge der vorderen 17 Segmente; seine Eingangsöffnung trägt einen Kranz von 20 Gabelpapillen; dahinter stehen im Innern zwei Paar dunkelbrauner ventraler und dorsaler Kiefer (T. I, F. 10).

Fundort: Lyttelton, Neuseeland (SUTER).

NEUSEELÄNDISCHE ANNELIDEN. 18

Psammolyce antipoda (Schm.).

Pelogenia antipoda. SCHMARDA Neue wirbellose Thiere. I. ır. 1861 p. 160 Taf. XXXVII, Fig. 320— 322.

Psammolyce rigida Gr. GRUBE Beschreibung einiger von Ritter von Frauenfeld gesammelter Anneliden. Verhandl. K. K. zool. botan. Ges. Wien Bd. XVIII. 1868 p. 631. Taf. 7, Fig. 1. Annulata Semperiana. 1878. p. 55.

Mir liegt nur ein Exemplar vor, auf das ich, ohne Bedenken, die obige Be- nennung in Anwendung bringe, nachdem ich durch Herrn Grossexs Güte das Originalexemplar für die von Scuumarna beschriebene Art kennen gelernt hatte. Schmarnas Beschreibung reicht allein zur Wiedererkennung nicht aus, das von ihm gegebene Habitusbild ist aber kenntlich.

Ich ziehe als Synonym die von GrusE beschriebene Psammolyce rigida Gr. heran nach den Angaben, die er darüber gemacht hat. Er hat darin Thiere ver- einigt, die aus dem rothen Meere und von den Philippinen stammten, die ersteren erwachsen und gross, die letzteren viel kleiner und vermuthlich nicht ausge- wachsen. Das mir vorliegende Thier übertrifft noch erheblich die grössten Thiere, die GruBE gesehen hat; es ist 18,3cm lang, 1,1cm breit und hat 202 Rudertragende Segmente.

Von den Unterschieden dieses Stückes gegenüber den Gruszschen Beschrei- bungen erwähne ich zuerst, dass ich Augen bei ihm nicht gesehen habe; das würde mit dem Fehlen der Augen bei den Gruszschen Stücken von den Philip- pinen übereinstimmen, die klein waren, während die grossen Stücke aus dem rothen Meere Augen besassen; mit den Philippinischen Stücken stimmt mein Thier ferner darin überein, dass Grusz von ihren Elytren nur einen lappen- förmigen gefransten Fortsatz ausgehen lässt und so tragen die Elytren meines Thieres ebenfalls nur einen zungenförmigen Lappen, der vom medialen Rande auf die Rückenfläche hinaufgreift, während die Thiere aus dem rothen Meere zwei derartige Verlängerungen haben. Danach würde ich geneigt sein, die phi- lippinische Form und die neuseeländische zusammen der erythraeischen gegen- überzustellen. Allein die Borsten der neuseeländischen Form zeigen das Ver- halten, wie es Grusz von den Exemplaren aus dem rothen Meere beschreibt. Danach bleibt die Entscheidung, ob es sich bei diesen Differenzen neben den Uebereinstimmungen um Variationen oder um specifische Besonderheiten handelt, vorbehalten; vielleicht sind zwei nahe stehende Arten mit östlicher und west- licher geographischer Beschränkung zu unterscheiden. Ein reicheres Material wird wohl die Entscheidung bringen.

Fundort: Chatham (SCHAUINSLAND).

Der Gattungsname Pelogenia muss dem älteren Psammolyce Kinb. weichen. Was an dieser Art als „Saugfüsschen“ gedeutet und systematisch verwerthet ist, sind reich entwickelte Papillen der Körperwand, die auch Psammolyce besitzt.

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Nephthyidae.

Nephthys macrura Schmarda.

ScHMmARDA Neue wirbellose Thiere. 1.11. 1861 p. 91. Syn. Nephthys virgini Kbg. Annulata nova. Öfvers. K. Vet. Akad. Forh. 1865 No. 4 p. 239. Nephthys trissophyllus GRUBE Anneliden- Ausbeute... Gazelle. Monatsber. Ak. Wiss.

Berlin 1877. Nephthys trissophyllus McIst. MeIntosh Report. Zool. , .. Challeng. XII. 1885 p. 159. Pl.

XXVI. 1—5. XXVI. 1. 4. XXX. 8. XIVA 9—11. EnHters Polychaeten Hamburg. Magalh. Sammelreise. 1897 p. 19 Taf. I, 9—12. Polychaeten

magell. chilen. Strandes 1901 p. 66.

Die Untersuchung der Schwmarpaschen Typen dieser Art ergab, dass sie mit der Nephthys virgini Kbg. identisch ist. Deren eigenartige Anordnung der Rüsselpapillen ist hier in gleicher Weise vorhanden, wie die Bildung des Para- podiums, dessen Lippenbildung sehr variabel ist. In den Schuarvaschen Stücken ist das mittlere der drei Lippenblätter des oberen Astes bandartig schmal, eine Bildung, die ich auch bei Thieren aus dem Magellangebiete gesehen habe.

Der Art wird nun der Name macrura Schm. als der älteste zu geben sein.

Der Nachweis ihres Vorkommens an der neuseeländischen Küste ist von Interesse für die Verbreitung der pacifischen Arten.

Fundort: Auckland, Neuseeland.

Nephthys dibranchis Gr.

GRUBE Annelidenausbeute S.M.S. Gazelle. Monatsber. Akad. Wiss. Berlin. 1377 p. 536.

McIntosH Report... Challenger XII. p. 162.

Eine Anzahl von Nephthyiden, von denen die kleineren farblos, die grösseren rostroth gefärbt waren und so gefärbte Borsten hatten, passt zu den von GrUBE und McIvros# gegebenen Schilderungen der Nephthys dibranchis Gr. bis auf einen Punkt. Nach diesen Darstellungen soll der Rüssel dieser Art papillenlos sein; in der von MclIntosu gegebenen Abbildung ist aber der abgebildete Rüssel offen- bar unvollständig ausgestülpt; mir vorliegende Stücke stimmten ganz mit dieser Abbildung überein, zeigten dann aber im aufgeschnittenem Zustande die charac- teristische Ausrüstung des Rüssels mit Papillen. Unter der Voraussetzung, dass die bislang von Nephthys dibranchis Gr. gegebenen Darstellungen, soweit sie den Rüssel betreffen, nicht zutreffend sind, verwende ich diese Benennung auf die mir vorliegenden Stücke und ergänze die Artbeschreibung durch die Schil- derung des Rüssels, wie er im völlig ausgestreckten Zustande sich darstellt.

Er zeigt dann einen terminalen Kranz von 20 Gabelpapillen, deren äussere Zinke länger als die innere ist, und je eine kleine einfache ventrale und dorsale mediane Papille; seine Oberfläche trägt 22 Längsreihen von Papillen, die am dorsalen und ventralen Umfang bedeutend kürzer als am lateralen sind. In

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Jeder Reihe stehen dicht hinter einander bis zu 7 Papillen, die von vorn nach hinten an Grösse abnehmen.

Sollte meine Voraussetzung irrig sein, dass der Rüssel von Nephthys di- branchis Gr. Papillen trägt, so würden die von mir so benannten Thiere durch die eigenartigen Grössenunterschiede der Papillen in den medianen und lateralen Reihen als besondere Art gut gekennzeichnet sein.

Fundort: Lyttelton Neuseeland (SuUTER). Neu-Guinea (GRUBE). Arafura See (McIntosh),

Phyllodocidae.

Carobia ochracea n. sp. Taf. II, Fig. 5—7.

Der lineare lange Körper ist nur im Bereich der vorderen 8—10 Segmente und einer kurzen präanalen Strecke etwas verschmälert, in dorsoventraler Rich- tung etwas abgeplattet; seine fast mit halber Segmentbreite vortretenden Para- podien stehen weitläufig, da die einzelnen Segmente durch breite Intersegmental- furchen von einander getrennt sind; die blattförmigen Rückeneirren lassen die Rückenfläche ganz oder fast ganz frei, greifen je nach ihrer Stellung nicht oder nur wenig übereinander. Die Thiere sind in sehr ungleicher Ausdehnung rost- oder ockerfarben gefärbt, bisweilen ganz gleichmässig, im anderen Extrem ist der Körper weisslich oder hellgelb und nur die Cirren tief dunkelbraun; da- zwischen kommen Uebergänge vor, so dass nur eine Strecke des Körpers hell- farbig, die übrige rostfarben ist; die blattförmigen Cirren waren immer ge- färbt. Ein Thier von 105 rudertragenden Segmenten war 43mm lang, mit Rudern 2,6 mm, ohne Ruder 1 mm breit.

Der Kopflappen (T. II, F.5) erscheint vom Rücken gesehen trapezförmig mit abgerundeten Ecken, sein Vorderrand ist etwas breiter als die Hälfte des Hinterrandes, beide Seitenränder sind grade oder schwach convex, auf der glatten Rückenfläche steht bisweilen eine seichte mediane Längsfurche; auf ihrer hin- teren Hälfte steht nahe dem Seitenrande, entfernt vom Hinterrande je ein kreis- förmiges schwarzes Auge mit hellem Centrum. Nahe hinter den Vorderecken stehen am Seitenumfange jederseits zwei Fühler, durch einen etwa ihrer Dicke gleich kommenden Abstand von einander getrennt; sie sind dick spindelförmig, etwas kürzer als die Breite des Vorderrandes.

Das erste Segment, dessen Ventralfläiche von dem gekerbten Mundeingang eingenommen wird, trägt jederseits 3 Fühlereirren und ein Borstenbündel; die Fühlereirren sind schlank spindelförmig, nicht abgeplattet, mit fast abgesetzter dünner Endspitze, auf grossen Wurzelgliedern. Zwei von ihnen, kürzer als der dritte, und etwas länger als die Körperbreite stehen am Seitenumfange über einander; aus dem Wurzelgliede des unteren tritt neben einem Höcker ein kleines Borstenbündel aus; der längste nach hinten gelegt bis an das 7. Segment rei-

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chende dritte Fühlereirrus entspringt höher als die beiden andern am Seiten- rande der Rückenfläche. Eine Segmentfurche, die die Zusammensetzung dieses Segmentes aus einem ersten und zweiten bezeugte, habe ich nicht gesehen.

Das zweite Segment trägt jederseits ein hinter dem folgenden an Grösse zurückbleibendes borstentragendes Ruder, einen den kürzeren Fühlereirren an Form und Grösse entsprechenden Rückeneirrus und einen eiförmigen abgeplat- teten Bauchcirrus, der mit schmaler Basis aufsitzt.

Die folgenden Segmente haben schwach kegelförmige Borstenhöcker mit einer vorderen, durch einen Einschnitt in zwei Lappen getheilten Lippe. Hinter dieser tritt das ansehnliche fächerförmige Borstenbündel hervor, von einer ein- fachen Stütznadel aus (T. II, F.6). Die farblosen zusammengesetzten Borsten (T. II, F.7) haben ein etwas aufgetriebenes, fein längsgestreiftes auf einer Fläche gehöhltes Schaftende, das mit einer kleinen Reihe von gleich grossen Dornen besetzt ist. Das grade spitzauslaufende, 0,09mm lange Endglied ist auf der Fläche quer schrafirt, Zähnelungen an der Schneide habe ich nicht gesehen. Die blattförmigen braunen Rückencirren werden von einem grossen Wurzelgliede getragen, das an seinem ventralen Umfange einen fast halbkugeligen Höcker trägt. Nach Aufhellung in Glycerin erscheint dessen Gewebe netzartig areolirt und macht den Eindruck, als seien hier Blutgefässe so entwickelt, dass es sich in dem Höcker um den Ansatz zu einer Kiemenbildung handle. Die blatt- förmigen Rückeneirren haben durch den tiefen Einschnitt, mit dem sie auf dem Wurzelgliede sitzen, herzförmigen Umriss, sind im Allgemeinen an der Basis breiter als hoch. Die gleichfalls braunen blattförmigen Baucheirren sitzen mit langer Basis dem ventralen Umfang des Ruderastes auf, und haben fast nieren- förmigen Umriss, wobei der Hilus durch den Insertionsrand gebildet wird.

Aftereirren habe ich nur einmal in Form kleiner Blättchen gesehen.

Der herauspräparirte Rüssel war sehr lang; auf der Scheide in ganzer Aus- dehnung dicht mit niedrigen höckerartigen Papillen besetzt.

Fundort: Lyttelton, Neuseeland (SUTER).

Die Art steht der Carobia castanea v. Mar. aus Japan, nach der Beschrei- bung die von MArEnzeLLer') davon gegeben hat, nahe; bei dieser sind aber die Fühlereirren blattartig abgeplattet, und der eigenartige Höcker am Wurzelglied der Rückeneirren ist nicht erwähnt.

Carobia microphylla (Schm.). Eulalia microphylla. SCHMARDA Neue wirbell. Thiere. I.ı. 1861 p. 86. Taf. XXIX, Fig. 230. Porroa mierophylla (Schm.). QUAIREFAGES Histoire des Anneles. II. 1. 1865 p. 128. Eulalia caeca Qtfgs. QUVATREFAGES Histoire des Anneles. I. 1. 1865 p. 123. Taf. II, Fig. S. 9. Nach Untersuchung der Originalexemplare Scamarpas bezeichne ich eine An- zahl mir vorliegender Exemplare als Carobia mierophylla (Schm.) und bin über-

1) v. MARENZELLER, Südjapanische Anneliden. I. (Denkschr. math.-naturw. Cl. Kais. Ak. d. Wiss. Wien). 1879. p. 19.

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zeugt, dass Eulalia caeca Qtfgs. aus Neuseeland damit zusammenfällt. Dafür spricht die von Quarkrrases gegebene Beschreibung, insbesondere das Hervor- heben einer blattartigen Erweiterung an der Basis des Parapodium, die auch von ScHMmarDa angegeben ist (T. II, F. 8). Als characteristisches Merkmal hebe ich die Bildung des Schaftendes der zusammengesetzten Borsten hervor, deren Endglied, was auch Quarkeraces betont, meist fehlt. Dieses Schaftende ist erweitert und auf einer Fläche löffelartig ausgehöhlt, an den Seiten fein feilkerbig, und läuft mit zwei ungleich langen Zähnen aus. Der kurze grade 0,066mm lange End- anhang ist auf der Fläche quer gestreift, auf der Schneide fein gezähnelt (T. II, F. 9). Scumarpas Abbildung lässt seine Gestalt erkennen.

Die Augen, die Quarkerases nicht erkennen konnte, ScHwarDa zu vier angiebt, zeigen ein eigenartiges Verhalten; ich sehe an einem in Sublimat und Pikrin conservirten Stücke zwei hintere dunkle Pigmentflecke und unmittelbar vor jedem einen weisslichen runden Fleck mit hellem Centrum ; das entspricht vermuthlich den vier Augen, die Schuuarnda, wohl an lebenden Thieren, gesehen hat.

Der lange schwach keulenförmige Rüssel ist auf der Fläche dicht mit kleinen blattförmigen Papillen bedeckt und trägt 24 grosse Randpapillen am Eingang.

Fundort: Chatham. French Pass (SCHAUINSLAND). Neuseeland: Christchurch ;, Summer (SUTER).

Pterocirrus brevicornis n. sp. Taf. II, Fig. 10-12.

Das einzige mir vorliegende gleichmässig braun gefärbte Thier dieser Art ist 73mm lang, vorn mit Rudern 4mm, hinten 3mm breit, hat 146 rader- tragende Segmente und ein unreifes regenerirtes Hinterende mit 13 Segmenten. Die grossen blättrigen Rückeneirren, die an den Seiten des Körpers aufrecht stehend die Rückenfläche nicht decken, geben einen characteristischen Habitus.

Der Kopflappen ist quer oval, breiter als lang, so lang als die Rückenfläche der beiden ersten Segmente; seine 4 Stirnfühler stehen übereinander, an den Vorderecken des Kopflappens und’ lassen die Mitte von dessen Vorderrand frei; sie sind kürzer als der Kopflappen, dick spindelförmig; der Scheitelfühler steht vor den beiden linsentragenden Augen, ist aufwärts gerichtet und reicht nach vorn niedergelegt über den Vorderrand des Kopflappens hinaus (T. I, F. 10).

Die Segmente der vorderen Körperstrecke sind ohne Ruder sechsmal, die der hinteren viermal breiter als lang, die vorderen bei schmalen tiefen Seg- mentgrenzen eng aneinander geschoben, die hinteren durch breite Segmentfurchen so weit von einander getrennt, dass zumal ihre Rückenflächen als quere Wülste vorspringen.

Das erste Segment trägt jederseits auf einem Wurzelgliede einen kurzen, kegelförmigen, abgeplatteten Fühlereirrus.. Das zweite Segment hat jederseits zwei grosse Fühlereirren, von denen der obere schlank kegelförmig und abge- plattet ist, nach hinten gelegt bis zum 7. Segment reicht, der untere nicht halb so lang ist, aber durch grossen ventralen Flügelsaum sich auszeichnet. Das

Abhandlungen d. K. Ges. d. Wiss. zu Göttingen. Math.-Phys. Kl. N. F. Band 3,1. 3

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dritte Segment hat jederseits einen kegelförmigen Fühlercirrus, der nach hinten nicht ganz so weit als der dorsale des zweiten Segmentes reicht, darunter einen Borstenhöcker wie die folgenden Segmente und blattförmigen Baucheirrus. (T. 2, 2.10):

Die kurzen Ruder der folgenden Segmente (T. II, F. 11) haben eine vordere Lippe, hinter der das Borstenbündel austritt; diese Lippe ist am freien Rande durch einen Einschnitt in einen grösseren oberen und kleineren unteren Lappen getheilt; im Einschnitt liegt meist die Spitze der einfachen Stütznadel. Das fächerförmige Borstenbündel besteht aus 25—30 zusammengesetzten schlanken, glashellen Borsten; deren Schaft (T. II, F. 12) ist am Ende aufgetrieben, hier vom Rande her deutlich feilkerbig gefurcht und an der Einlenkungsfurche des Endgliedes mit einem grössern und einem kleineren Dorn versehen; der bis 0,1 mm lange grade Endanhang ist messerförmig mit langer Endspitze, dünn und offenbar sehr brüchig; die Bruchlinie war überall die gleiche so dass eine kleine dreieckig zugespitzte Spitze am Borstenschaft hängen geblieben war; das weist wohl auf eine Structur im Anhange hin; auf der Fläche ist der Endanhang sehr fein quer gestreift, die Schneide ist sehr fein gezähnelt. Die Rückeneirren stehen auf hohen Wurzelgliedern über der Basis des Ruders, es sind aufwärts gerichtete, schwach schief lanzettförmige Blätter mit eingeschnittener Basis; niedergelegt reichen sie an den vorderen Segmenten bis auf die Mitte der Rücken- fläche, an den hinteren Segmenten werden sie kürzer und bekommen einen ei- förmigen Umriss. Die Baucheirren stehen auf einem an der Ruderbasis sitzenden Wurzelglied, quer eiförmige Blätter, die so lang als die Ruderlippe vorragen.

Den Rüssel des Wurmes kenne ich nicht.

Fundort: French Pass, Neuseeland (SCHAUINSLAND).

Micnaetsen'!) hat aus Ceylon einen Pterocirrus ceylonicus beschrieben und es lag nahe, anzunehmen, dass die aus Neuseeland stammende Art mit dieser in- dischen zusammenfalle. Durch die Güte des Herrn Michartsen konnte ich die von ihm beschriebenen Thiere nachuntersuchen, und damit einige von Pteroeirrus brevicornis abweichende Bildungen feststellen. Sie bestehen darin, dass die Fühler schlank und länger als der Kopflappen sind, und dass an Stelle der in zwei stumpfe Lappen eingeschnittenen vorderen Ruderlippe die Parapodien zwei lange, dreieckig zugeschnittene vordere Lippenblätter tragen (T. II, F. 13). Das auf- getriebene Schaftende der Borsten ist feilkerbig und gezähnelt wie bei Ptero- cirrus brevicornis, an der Schneide der Endglieder, die schlanker und länger (0,165 mm) als bei Pterocirrus brevicornis sind, läuft ein, von MicHsrrsex nicht angegebener vermuthlich leicht abfallender gezähnelter Saum, und von da ab, wo dieser in die Schneide übergeht, ist diese fein gezähnelt.

Ein durch Herrn Dr. FriepLisper von Levucca (Fiji) erhaltener Pterocirrus nimmt eine Zwischenstellung zwischen der neuseeländischen und ceylonensischen

1) W. MicHAELSEN Polychaeten von Ceylon (Jahrbuch d. hamburg. wiss. Anstalten. IX. 2). 1902. p. 13. Fig. 7. 8.

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Form ein, insofern er die schlanken Kopffühler der letzteren und die kurze ein- geschnittene Ruderlippe der neuseeländischen Form besitzt. Vielleicht handelt es sich hierbei um Lokalrassen einer Art, die wenn sie in ihren gesonderten Vorkommnissen constant sind, als Arten unterschieden und aufgeführt werden mögen.

Wie zu diesen indo-pacifischen Formen die mediterranen stehen, kann ich noch nicht sagen.

Syllidae.

Syllis closterobranchia Schmarda.

SCHMARDA Neue wirbellose Thiere. I.ı1. 1861 p. 72.

Taf. III, Fig. 1—4.

Von Herrn Suter in Christchurch erhielt ich mit anderen Anneliden einige Syllideen, die mir mit der durch Schuarpda vom Cap der guten Hoffnung be- schriebenen Syllis closterobranchia übereinzustimmen schienen. Herr